Die jüdische Kantorin Avitall Gerstetter singt in den Synagogengottesdiensten in Berlin, aber nicht nur: Mit ihrer Stimme verbindet sie seit Jahren sowohl jüdisch-christliches wie auch ein weitergehendes musikalisch-interreligiöses Engagement.
- Mehr auf der Avitall-Homepage.
- Videoclip zum Download: Fields of Gold
- Avitall Gerstetter auf Facebook
Was aber macht eigentlich eine jüdische Kantorin?
Filmberichte bei Planet Schule
(Clips 8-10)
Zum interreligiösen Engagement gehört (wie der Film zeigt) das Fußballspiel mit religiös “gemischten” Teams.
Während der 4. Avitallscup 2008
noch in Berlin-Charlottenburg stattfand, 
wurde die 5. Austragung 2011 beim
Evangelischen Kirchentag in Dresden
durchgeführt.
Mädchen- und Jungenteams aus verschiedenen Religionen traten wiederum gegeneinander an. Die Sieger erhielten die Pokale von Innenminister Friedrich und der Bundestagsabgeordneten Petra Pau.
Vgl. auch den Bericht im Newsletter des FC-Internationale Berlin (Nr. 08-2011)
Aber es ging nicht nur um die verbindende Kraft des Fußballs. Die Kantorin komponierte ein Lied speziell für den Kirchentag – gemäß dem Kirchentagsmotto:
“… da wird auch dein Herz sein”
Darüberhinaus gab es ein bisher einmaliges “trialogisches Konzert” zusammen mit der christlichen Jazzsängerin Sarah Kaiser und der muslimischen Liedermacherin Hülya Kandemir. Avitall Gerstetter brachte es auf den Punkt: “Keine Religion kommt ohne Musik aus.”
Das umfangreichste interreligiöse Projekt ist noch in der Planung, die AHAWAH-Vision, dessen Name auch an das jüdische Kinderheim in Berlin-Mitte erinnert. Es soll eine interreligiöse Akademie entstehen , ein besonderer Ort für Bildung, Kultur, Toleranz und Religionen überschreitende Begegnungen.
Angesichts dieser Zeichen setzenden Initiativen hat die Stiftung “Omnis Religio” ihre Förderung für 2011 AHAWAH zur Verfügung gestellt.